Wie wir für Ihre Sicherheit sorgen

Die Ziele der Sicherheitsexekutive sind definiert

- Störungsfreier Verlauf und umfassender Schutz
  der Veranstaltung
- Gewährleistung der Sicherheit aller
  Zuschauerinnen und Zuschauer, Teilnehmer und
  Funktionäre während der An- und Abreise und
  während des Aufenthaltes in Österreich und der
  Schweiz
- Gewährleistung von Sicherheit und Schutz aller
  Menschen und Einrichtungen

Diese Ziele verfolgen wir durch

1. Speziell eingerichtetes Call-Center

2. Prävention

3. Freundliche Polizei - klares Vorgehen

4. Verstärkte Maßnahmen der Kriminalpolizei

5. Internationale Kooperation


6. Internationale Informationsdrehscheibe


7. Zusammenarbeit mit dem Partner Schweiz


8. Grenzkontrollen


9. Verkehrskonzept

10. Stadionsicherheit

11. Empfehlungen für private Veranstalter

12. Koordination des Krisen- und
      Katastrophenschutzes


13. Bestens ausgebildete Polizistinnen und
      Polizisten



1. Speziell eingerichtetes Call-Center


Mit 26. Mai 2008 ist im Bundesministerium für Inneres ein Call Center eingerichtet, das rund um die Uhr besetzt ist. Fachkundige Beamtinnen und Beamte stehen für bundesweite Auskünfte unter der TelNr +43-(0)59133-9500 zu polizeilichen Fragen zur Verfügung.

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2. Prävention


Vorbeugung ist die größte Chance zu einem friedlichen Fußballfest. Dazu arbeitet die Polizei mit zahlreichen Organisationen zusammen, die mit der EURO 2008 und ihrer Sicherheit zu tun haben, etwa

- den Österreichischen Bundesbahnen
  (z.B. Schulungsmaßnahmen für ÖBB-Mitarbeiter),
- den Flughäfen (z.B. eigene EURO 2008-Terminals,
  getrennter Check in und Check out von Fans und
  anderen Reisenden, spezielle Einsatzkonzepte)
- dem privaten Fanbetreuungsprogramm FairPlay
  (Erstellung von Faninformationen unter Einbindung
  des BM.I),
- der UEFA (insbesondere in den Bereichen
  Stadionsicherheit, Akkreditierung, Ticketing und
  private Ordnerdienste),
- der Wirtschaftskammer Österreich (Vorträge und
  Beratungen insbesondere von Hotelbetrieben sowie
  Betrieben des Gastgewerbes und Handels)

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3. Freundliche Polizei – klares Vorgehen


Während der EURO 2008 kommt die so genannte „3-D-Philosophie“ zum Einsatz. Das bedeutet:

Erste Stufe: Dialog
Die Polizei ist im Umfeld der EURO 2008 überall präsent und ein freundlicher
Ansprechpartner. Sie steht den Gästen und Zuschauern bei Fragen und Problemen
unterstützend und hilfsbereit zur Seite.

Zweite Stufe: Deeskalation
Bei kleinen Konflikten und geringer Störung der öffentlichen Ordnung setzt die Polizei
deeskalierende Maßnahmen wie etwa Identitätsfeststellungen.

Dritte Stufe: Durchsetzung

Wenn Dialog und Deeskalation nicht ausreichen sollten, stellt die Polizei konsequent und mit den erforderlichen Mitteln die Sicherheit wieder her.

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4. Verstärkte Maßnahmen der Kriminalpolizei


Wie bei allen Großveranstaltungen werden auch für die Europameisterschaft verstärkte Maßnahmen im Bereich der Kriminalpolizei gesetzt. Zudem gibt es eine erhöhte polizeiliche Präsenz an Bahnhöfen, bei Einkaufszentren und in Public-Viewing-Bereichen.

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5. Internationale Kooperation


In der Vorbereitung auf die EURO 2008 wurde besonderes Augenmerk auf die internationale Zusammenarbeit gelegt. So schließt das Bundesministerium für Inneres mit allen Teilnehmer- und Nachbarstaaten sowie ausgewählten Transitstaaten gemeinsame Erklärungen ab, die eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Fanbegleitung und Fanbeobachtung, personelle Unterstützung, rascher Informationsaustausch oder Maßnahmen zur Kontrolle des Durchreiseverkehrs vorsehen.

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6. Internationale Informationsdrehscheibe


In Wien und Bern ist für die Fußball-Europameisterschaft eine eigene polizeiliche Informationsstelle, das Police Information Coordination Center, kurz PICC, eingerichtet. Das PICC dient als Informationsdrehscheibe zur Sammlung, Bewertung, Weitergabe und Steuerung aller relevanten Informationen aus dem In- und Ausland.

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7. Zusammenarbeit mit dem Partner Schweiz


Zwischen der Schweiz und Österreich gab es von Beginn an eine sehr gute und enge Zusammenarbeit. Die Sicherheitskonzepte der beiden Länder basieren auf einheitlichen Standards und Vorgehensweisen, um die beste Sicherheit in beiden Ländern zu gewährleisten.

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8. Grenzkontrollen


Aufbauend auf den Erfahrungen der FIFA WM 2006 in Deutschland kommt es zeitweise und lagebedingt zur Wiedereinführung der Grenzkontrolle. Dadurch soll verhindert werden, dass gewaltbereite Fußballfans nach Österreich einreisen.

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9. Verkehrskonzept


Während der Europameisterschaft ist insbesondere auf Autobahnen und Schnellstraßenverbindungen von der Grenze zu den Veranstaltungsorten, in den Veranstaltungsorten selbst sowie auf den Verbindungen von den Flughäfen in diese Städte mit einem erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Um auf diese Herausforderung gut vorbereitet zu sein, wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie ein Verkehrskonzept ausgearbeitet, an dessen Erstellung auch das Bundesministerium für Inneres beteiligt war. Nähere Informationen dazu finden Sie ab Mai unter http://www.euro2008.com.

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10. Stadionsicherheit


Für die Stadionsicherheit ist umfassend vorgesorgt. Das Bundesministerium für Inneres war bereits bei der Planung der Um- und Neubauten der Spielstätten voll eingebunden. Daher gibt es dort nun überall Kontrollräume und Einsatzzentralen sowie eine erweiterte Videoüberwachung. Bei den Spielen kommen zunächst private Ordnerdienste zum Einsatz. Wenn notwendig, schreitet die Polizei nach der 3-D-Philosophie ein (Dialog, Deeskalation, Durchsetzen).

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11. Empfehlungen für private Veranstalter


Nicht alle Menschen werden die Spiele in den Stadien erleben können. Viele werden das Turnier deshalb auf großen Leinwänden bei so genannten Public-Viewing-Veranstaltungen mitverfolgen. Wie bei anderen privaten Veranstaltungen auch, sind in diesen Bereichen primär die Veranstalter für die Sicherheit verantwortlich. Das Bundesministerium für Inneres hat spezielle Empfehlungen für die Veranstalter erarbeitet und aktiv Hilfestellung angeboten (siehe Rubrik „Gewerbetreibende und Veranstalter“)

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12. Koordination des Krisen- und
      Katastrophenschutzes


Auch für außergewöhnliche Ereignisse ist vorgesorgt. Beim Krisen- und Katastrophenschutz obliegt die Zuständigkeit den Ländern. Dem Bundesministerium für Inneres kommt dabei eine koordinierende Funktion zu. Die Bundesländer haben sich gemeinsam mit dem Bundesministerium für Inneres für den Fall einer Krise oder Katastrophe gut vorbereitet, Risikoanalysen erstellt und klare Abläufe festgelegt.

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13. Bestens ausgebildete Polizistinnen und
      Polizisten


Es sollen sich alle sicher fühlen. Dafür sind an die 27.000 Polizeikräfte inklusive Einsatzeinheiten, WEGA, EKO-Cobra und Ordnungspolizei für Sie im Einsatz. Alle Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Blaulichtorganisationen wurden spezifisch für die Fußball-Europameisterschaft vorbereitet. Großer Wert wurde dabei auf organisatorische, rechtliche und massenpsychologische Aspekte sowie auf Sprachausbildung gelegt.

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